Heute morgen ging es früh los. Die Wetter App kündigte 35 Grad an und Vormittags ist es meistens etwas kühler. Um 6:30 Uhr fuhr ich aus der kroatischen Hauptstadt Zagreb Richtung Süden. Mehrheitlich musste ich durch die Unterstadt fahren. Die Stadt ist grösser als man denkt und die Hauptverkehrsachsen wurden grosszügig dimensioniert, teilweise bis zu 4 Spuren pro Fahrtrichtung. Es ging bis zur Stadt Sisak, dort dann etwas weiter in den Süden. Ich muss leider gestehen, dass das kroatische Hinterland nicht gerade eine Augenweide ist. Ich wollte aber ein Kriegsdenkmal besuchen welches mein Reiseführer empfohlen hat. Mitten in einem Wald thront das Denkmal für die Truppe im Brezovica-Wald. Das Denkmal ist den Partisanen von Sisak gewidmet, welche exakt an diesem Ort gegründet wurden. Die Sisaker Partisanenabteilung war eine antifaschistische Gruppierung im damaligen besetzten Jugoslawien. Es war auch die erste Gruppierung der von Josip Broz Tito geführten Volksbefreiungsbewegung.


Danach machte ich mich wieder auf den Weg Richtung Nationalpark Plitvicer Seen. Die Fahrt war nichts besonderes und gegen den Schluss unangenehm mit der prallen Sonne.
Nach dem Bezug meiner Unterkunft bin ich dann losmarschiert um die bekannten Plitvicer Seen zu bestaunen. Der Gastgeber, ein super netter Mann, hat mir vorher noch einen kurzen Überblick verschafft. Er meinte auch die Temperatur sei ungewöhnlich hoch heute und normalerweise sei es sehr angenehm hier im Sommer.
Die Unterkunft selber ist im Dorf Mukinje und von dort geht es ca. 15 Minuten hinunter zum Haupteingang. Dort angekommen habe ich den stolzen Eintrittspreis von 40 Euro bezahlt und bin dann einmal zum obersten See und zurück spaziert. Die Strecke dauert nur etwa 2 Stunden. Eine wunderschöne Gegend. Ich lasse die Bilder sprechen.




Schweissgebadet bin ich dann zurück bei der Unterkunft angekommen.
Wohin es mich am nächsten Tag zieht plane ich heute Abend und ihr erfahrt es morgen.

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