Den letzten Blog habe ich leider versäumt fertig zu schreiben. Viel passiert ist aber nicht mehr. Von Aosta ging es über den Grossen Sankt Bernhard ins Wallis zurück in die Schweiz, dort dann über den Furkapass nach Hause.


Letzten Montag begann aber meine letzte Reise mit meiner Freundin. Für 3 Wochen bereisen wir Japan, diesmal ohne Motorrad. Mit einer grossen Boeing 777-300ER flogen wir direkt nach Tokio. Aufgrund des Ukrainekonfliktes darf die Swiss nicht mehr über russischen Luftraum fliegen und so mussten wir südlich von Russland die längere Strecke beschreiten. Die gesamte Flugdauer betrug ganze 12 Stunden und 45 Minuten. Wir kamen morgens früh um 8:45 Uhr in Tokio an. Um den Jetlag so gut es geht zu überwinden haben wir dann versucht den ersten Tag bis am Abend ohne Schlaf durchzustehen. So sind wir mal für den ersten Eindruck im Quartier Akasaka, wo sich auch unser Hotel befindet, rumspaziert.


Um ca. 15:00 Uhr mussten wir uns geschlagen geben und sind für ein Power-Nap ins Hotel zurückgekehrt. Um 18:00 Uhr wagten wir einen weiteren Versuch. Mittlerweile schon dunkel ging es ins Viertel Roppongi Hills. Tokio versprüht in der Dunkelheit eine besondere Stimmung.

In den Roppongi Hills wollen wir den historischen Tokyo Tower erklimmen um die Stimmung von oben einzufangen. Der Turm erinnert von der Form an den Eiffelturm und ist sogar grösser als das französische Pendant.

Nachts ist die Aussicht auf die Stadt einfach eindrücklich.

Mittlerweile Schlafenszeit sind wir dann ohne schlechtes Gewissen danach endlich zu Bett gegangen.
Am nächsten Tag ging es los zum berühmten Meiji-jingū Shintō-Schrein. Dieser Schrein wurde zu Ehren des Meiji-tennō (122. Kaiser von Japan) errichtet. Der Schrein liegt in einem Park und beherbergt auch einen Garten zu Ehren der kaiserlichen Gemahlin Shōken. Dieser Teegarten wurde in einem Stil erbaut welcher ihr besonders zusprach.


Der Schrein selber liegt zentral in einem Park. Der Schrein wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und später wieder aufgebaut.

Später sind wir mit der Metro nach Shibuya gefahren. Die bekannte Kreuzung ist immer wieder sehenswert. Hier laufen bei einer Grünphase gleichzeitig etwa 2500 Personen über die Strasse.

In Shibuya haben wir auch hoch oben zu Mittag gegessen. Mit einer solchen Aussicht zu speisen ist schon etwas Besonderes.

Gestärkt fuhren wir dann zum Zentrum der japanischen Grossstadt, dem Palast des Kaisers. Hier stand früher die Burg Edo der Tokugawa Shōgun-Dynastie. Ein Shōgun ist ein militärischer Dienstgrad und stand im alten Japan für den Herrscher des Landes. Der Meiji-tennō und seine gleichnamige Restauration brachte den Titel des Kaisers wieder zuoberst in die Machtordnung. Darum steht der Kaiserpalast am ehemaligen Platz der Burg Edo. Der Palast selber ist nicht zugänglich aber schon bereits von aussen sehr eindrücklich. Der alte Burggraben ist weiterhin vorhanden und stellt gleichzeitig die Grenze für die Öffentlichkeit dar.


Vom Kaiserpalast her sieht man auch eindrücklich das Panorama der Skyline vom Ginza-Viertel.

Zum Schluss des Tages machten wir noch einen Abstecher zum Hauptbahnhof. Das Neorenaissence Gebäude steht in einem starken Kontrast zu den umliegenden Wolkenkratzern.

Am nächsten Morgen ging es zum Tsukiji Fischmarkt. Früher war hier auch der Grosshandel, der wurde aber vor einigen Jahren auf eine der künstlichen Inseln in der Tokio Bucht verlegt. Spannendes Viertel mit ungewohnten Düften und undefinierbaren Essensangeboten. Scheint auch sehr beliebt zu sein, die Strasse war rappelvoll.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Viertel Asakusa. Hier steht der bedeutendste Schrein von Tokio, der Sensō-ji. Den Weg zum Schrein säumen unzählige kleine Läden.


Nach Asakusa gingen wir hoch hinaus auf den Tokio Sky Tree. Der dritthöchste Turm der Welt zeigt einem die schiere Grösse der Stadt.


Am Abend haben wir dann die Kunstausstellung teamLab in der Tokioter Bucht besucht. Die Ausstellung beinhaltet mehrere immersive Kunstobjekte von verschiedenen Künstlern.


Am nächsten Tag gehen wir weiter in die ehemalige Hauptstadt Kyoto.

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