Kilometerfressen

Das war ein anstrengender Tag. Die Nacht auf der Überfahrt mit der Fähre habe ich kaum geschlafen. Der “Premium-Sitz” war doch nicht das was ich erwartet hatte. Zwar hatte ich eine ganze Reihe für mich aber die Armlehnen lassen sich nicht bewegen und so habe ich dann schlussendlich auf dem Boden versucht zu schlafen.

Nach ca. 2,5 Stunden Schlaf hat mich die Vibration und der Rücken wieder geweckt und so bin ich dann frühmorgens aufs Deck gegangen. Circa zwei Stunden später konnte ich dafür den Sonnenaufgang bestaunen.

Gestern hatte die Fähre Verspätung und ist schon von Patras her zu spät in Igoumenitsa angekommen. So kamen wir erst um 13:00 Uhr anstatt 11:00 Uhr in Ancona an. Bis ich dann effektiv mit dem Motorrad von Ancona her losfahren konnte war es dann schon 14:00 Uhr. Eine Hafeneinfahrt ist schon immer was faszinierendes. Bspw. konnte ich beobachten wie ein kleines Boot den Hafenkapitän gebracht hat. Der stieg dann bei 12 Knoten Fahrt über eine Strickleiter auf unsere Fähre um das schwierige Manöver im Hafen zu übernehmen.

Ich bin nun auf der Heimreise. Von Ancona her ging es direkt über die Autobahn nach Modena. Die Po-Ebene ist schon nicht wirklich was Schönes und so wollte ich heute einfach so viele Kilometer wie möglich abspulen. Weiter als Modena bin ich nicht gekommen. Der Schlafmangel machte sich bemerkbar und so gehe ich heute früh ins Bett. Der Plan ist morgen Abend wieder zu Hause zu sein. Ich werde aber nicht die normale Autobahn-Gotthardroute nehmen. Ich hoffe das Wetter spielt mit, in der Schweiz soll es anscheinend nicht so schön sein.

Comments

One response to “Kilometerfressen”

  1. Manu Avatar

    Welcome back soon!!

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