Meteora Sightseeing

Heute morgen hat mich die Sonne früh geweckt. Um 08:30 Uhr muss ich parat sein für eine Besuchtigung der weltbekannten Meteora Klöster. Um 07:35 Uhr bekam ich einen Anruf der Tourveranstalter mit der Frage wo ich bin. Komischerweise hatte ich bei meinem neuen iPhone die automatische Zeitzone nicht aktiv und so kam ich ein bisschen in einen Stress. Glücklicherweise hat der Bus aber auf mich gewartet.

Die Meteora Klöster stehen am Rande des Pindos-Gebirge wo auch der Vikos-Aoos Nationalpark zu finden ist. Die Geologie ist aber total verschieden zum restlichen Gebirge, die Hügel auf denen die Klöster stehen sind aus Sandstein und durch die Witterung teilweise rund. Die Klöster gehören zum UNESCO Weltkulturerbe und somit sind auch die Sandsteinhügel geschützt. Eine ganz eigenartige Landschaft welche schon fast surreal wirkt.

Es gibt noch 6 Klöster welche man besuchen kann. Total waren es mal 24 Stück aber die Restlichen sind entweder sehr schwer zu erreichen, wurden komplett zerstört oder sind dermassen zerfallen, dass nur noch Ruinen davon übrig geblieben sind. Die Tour beinhaltet den Besuch von 3 Klöstern. Jeweils eines der Klöster ist an einem Tag geschlossen, daher sollte man den Wochentag des Besuches im Vornherein planen. Man zahlt neben der Tour jeweils 3 Euro pro Kloster für den Eintritt. Die Kleiderordnung ist ziemlich streng und so habe ich gleich eine lange Jeans angezogen. Frauen müssen ihre Schultern bedecken und teilweise ein Tuch um die Hüfte schnüren da lange Hosen bei Frauen nicht gerne gesehen werden. Zuerst ging es zum Kloster Varlaám. Die Kloster allgemein sind extrem gut instand gehalten und peinlichst sauber. Ich lasse am Besten die Bilder sprechen.

Das zweite Kloster welches wir besichtigt haben war das Metamórphosis tou Sotiros. Das ist das grösste Kloster von allen. Auch hier können die Bilder wohl am Besten aufzeigen wie eindrucksvoll das Ganze ist.

Von hier sieht man auch das erste Kloster welches wir besucht haben.

Weiter ging es dann zu verschiedenen Orten für spektakuläre Fotospots.

Das wohl bekannteste ist das Kloster Agía Triáda in welchem James Bond im Film “For Your Eyes Only” die Felswand emporkletterte um den Bösewicht Ari Kristatos zu liquidieren. Dazu gibt es noch eine lustige Geschichte. Die Produzenten hatten keine offizielle Genehmigung zum Filmen, bloss der älteste Mönch hatte sie mündlich ausgesprochen. Als die Filmarbeiten bereits zu Ende waren haben das die Behörden erfahren und seither nie mehr eine Bewilligung ausgesprochen.

Das letzte Kloster ist auch das kleinste. Das reine Nonnenkloster Rousánou ist bekannt für die spezielle Lage, womit es ein perfektes Fotosujet abgibt.

Die Anlage ist sehr klein und ist in einer halben Stunde besichtigt.

Am Abend kurz vor Sonnenuntergang bin ich dann selbständig nochmals kurz in den Park gefahren.

Ich war aber nicht der einzige mit dieser Idee.

Morgen geht es an die Küste für einen Badeurlaub bevor ich am Montag die Fähre nach Italien besteige. In dieser Zeit wird der Blog mit grosser Wahrscheinlichkeit pausiert, Geschichten über Cocktails am Strand sind womöglich nicht so spannend.

Comments

One response to “Meteora Sightseeing”

  1. Steffi Avatar
    Steffi

    Wow, diese Klöster! Gut hast du dir diese angesehen! Wieso ist jeweils eines der Kloster geschlossen? Um den Mönchen und Nonnen etwas Ruhe zu gönnen? ❤️

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