Die erste Etappe ist geschafft.
Ich bin morgens um 08:30 Uhr aufgebrochen (inkl. emotionalem Abschied von meiner Freundin und meinem Vater). Auf einem Motorrad rückwärts winken ist nicht ganz einfach. Kurz danach gab es einen Zwischenstop bei meinem Bruder mit einem feinen Kaffee im Kreis 4.

Koffeingestärkt ging es weiter mit der Autobahn direkt bis nach Landquart. Dort links abgebogen und das schöne Prättigau hoch hinauf nach Davos getukert. Ohne Zwischenhalt dann gleich nochmals ostwärts den Flüelapass hinauf. Oben angekommen musste ich dann meine Funktionsjacke anziehen da die Temperatur doch spürbar sank. Danach ging es wieder hinab nach Susch.

Auf dem Weg nach Scoul kam die erste nasse Strasse und kurz darauf gleich der Regen. Mit der Hoffnung die Zelle zieht schnell vorbei gab es einen kleinen Rast neben dem “Duty-Free” Schild am Anfang der Zubringerstrasse nach Samnaun.

Unglücklicherweise meinte es der Wettergott nicht gut mit mir und der Rest der Strecke blieb nass. Auch die beste Regenausrüstung mag das nicht aushalten und die eigentlich wunderschöne Strecke ins Tirol hinein blieb mir wolkenverhangen in Erinnerung. Gelegentliche Zwischenstopps unter Autobahnbrücken verscheuchten den Regen nicht, worauf ich mich entschlossen habe so schnell wie möglich die nächste Unterkunft ohne Sightseeing anzusteuern. Fast vom Blitz getroffen und triefend nass bin ich dann so gegen Feierabend in Telfs eingetroffen. Hoffen wir das es morgen besser wird und meine Ausrüstung trocken wird.
P.S.: Die elektronische Autobahnvignette in Österreich lässt sich nicht am gleichen Tag lösen und verwenden, dies muss einige Tage vorher passieren. Sollte uns die Digitalisierung das Leben nicht einfacher machen?
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